Kingdom Come: Deliverance – Kickstarter-Kampagne gestartet

Letzte Woche haben die Warhorse Studios ihre Kickstarter-Kampagne für ihr Spiel Kingdom Come: Deliverance gestartet. Bei Kickstarter handelt es sich um eine Crowdfunding-Seite, bei der jeder vorgestellte Projekte finanziell unterstützen kann und je nach Höhe der Spende mit Goodies (z.B. digitale Kopie des fertigen Spiels, Collector-Editions,..) beglückt wird. Bei Nichterreichen des finanziellen Ziels erhält auch jeder sein Geld zurück, was in diesem Fall aber bereits nicht mehr notwendig ist. Das Ziel von ca. 300.000 Pfund (ca. 366..300 €) ist bereits zu 160 % erreicht. Die Veröffentlichung ist für den PC ist für Ende 2015 geplant – Versionen für die X-Box One und PS4 folgen dann.

Game Director und Lead Designer Dan Vávra dazu: “Bislang wurden 1,5 Millionen Dollar in Kingdom Come: Deliverance investiert, deren Großteil von einem einzelnen Investor außerhalb der Videospiel-Industrie stammt. Es ist ein kostspieliges und aufwändiges Projekt, und wir konnten kaum darauf hoffen, das gesamte Budget exklusiv auf Kickstarter aufzubringen. Da die Spiele-Publisher uns nicht einfach so das Geld zuwerfen, haben wir einen Deal mit unserem Investor gemacht: Wenn wir eine vergleichsweise angemessene Summe von 500.000 Dollar aufbringen, wäre dies Beweis genug, dass das Spiel ausreichend Potenzial besitzt, um von ihm weiter finanziert zu werden. Alles was über die von uns gebetene Summe hinausgeht, wird uns erlauben, an zusätzlichen Inhalten zu arbeiten und ein besseres Endprodukt abliefern zu können.”

Das Rollenspiel wird mit der CryEngine 3.6 laufen, in einer offenen Welt ohne lineare Story spielen und auf Nahkämpfe aus der Ego-Perspektive setzen. Das Besondere an Kingdom Come: Deliverance wird die Nähe zur Realität und Authenzität sein. Es wird weder Drachen, noch irgendwelche Form von Magie geben, außerdem gesellen sich historische Charaktere, sowie überlieferte Kriegsführung, dazu.

Bereits die Teaser und das Projekt-Video auf Kickstarter machen bereits Lust auf mehr. Eine Verwirklichung des Projekts würde frischen Wind in die Riege der RPGs und die der mittelalterlichen Spiele bringen.