Lara im definitiven Überlebenskampf – Tomb Raider: Definitve Edition

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Knapp ein Jahr nach dem erfolgreichen Reboot der beliebten Archäologin erscheint nun Tomb Raider: Definitive Edition für Xbox One und PS 4. Da es sich um eine optische Neuauflage handelt, hat sich am Inhalt natürlich nichts geändert. Was die Technik anbelangt, hat Square Enix sich jedoch mächtig ins Zeug gelegt und sich stark an der PC-Version orientiert. Um das Abenteuer noch intensiver zu gestalten, wurden neben 1080p-Auflösung auch deutlich schärfere Texturen und eindrucksvollere Effekte spendiert.

Die Xbox-Version läuft konstant mit 30fps, während bei der PS4 zwar eine höhere, dafür aber auch instabilere Bildrate gegeben ist. Was optisch sofort auffällt und bisher nur den PC-Spieler vorbehalten war, ist Laras Haarpracht, welche anstelle eines Betonzopfes nun einzelne Haarsträhnen vorweist. Man sollte allerdings nicht zu genau hinsehen, einige dünne Strähnen clippen noch durch Laras Körper und wehen etwas unrealistisch durch ihren Körper. Die dafür genutzte Engine TressFX hat somit noch offensichtliche Kinderkrankheiten, diese werden aber im Laufe der Zeit mit Sicherheit ausgemerzt und es wird in Zukunft mit Sicherheit verbesserte, noch realistischere Videospielfiguren geben.
Tomb Raider: Definitive Edition ist nur ein erster Probelauf der Technik.

Weniger offensichtlich als Laras Mähne sind die vielen Detailverbesserungen wie Nässe- und Schmutzeffekte, die zusammen mit dem überarbeiteten Körpermodell der Spielfigur für mehr Realismus sorgen. Lara hat sich bisher beim Waten durch Blut und dem Erforschen modriger Höhlen bisher zwar schon sehr glaubhaft schmutzig gemacht, doch die überarbeitete Version legt noch eine Schippe drauf. Vor Allem dank erhöhter und schärferer Auflösung kommt beispielsweise das typische Schimmern durchnässter Kleidung besser zur Geltung.

An sich sind es keine neuen, protzigen Effekte, sondern subtile Veränderungen, als ob man von einer DVD auf Blu-Ray umsteigt. Durch genaues Hinschauen lassen sich die zahlreichen Änderungen gut erkennen.

Die Stärken und Schwächen des Spiels halten sich nach wie vor in der Waage. An der Handlung ändert sich natürlich nichts und wer sich nicht daran stört, dass Tomb Raider nun weniger auf Grabräuberaktivitäten mit kniffligen Sprungpassagen setzt, sowie es die alten Teile getan haben, wird mit einem technisch aufwendigen Action-Kracher belohnt.

Wem das gefällt, der kann über einen Kauf nachdenken. Ob sich ein Neukauf lohnt, muss man allerdings selber wissen, denn der stolze Kaufpreis von 60 € ist relativ happig und die bereits veröffentlichte Version gibt es inzwischen auch schon zum Budgetpreis.