No Man’s Sky: Shuhei Yoshida von Sony zieht Bilanz über PR-Strategie und Features

No Man's Sky Kritik

Shuhei Yoshida (Präsident der Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios) hat in einem Interview mit Eurogamer über den Release von No Man’s Sky gesprochen und Bilanz gezogen. Er ist unzufrieden mit der PR-Strategie von Sean Murray, dem Managing Director bei Hello Games, da Features versprochen aber nicht eingehalten wurden. Dabei sagte er: “Ich kann einige der Kritikpunkte verstehen, die vor allem Sean Murray betreffen, weil es so klang, als hätte er mehr Features zum Verkaufsstart versprochen. Es war nicht die beste PR-Strategie.”

Desweiteren meinte Yoshida, dass die Entwickler bei Hello Games nur aus einem kleine Team bestehen würden und Murray wahrscheinlich wohl weder ein PR-Team, noch einen PR-Mitarbeiter hätte, was er hätte sagen sollen und was besser nicht. Unter anderem wurden nach dem Verkaufsstart einige Listen mit versprochenen Features erstellt, welche aber im SPiel selber Fehlen würden. Jedoch hat Yoshida auch bemerkt wie sehr die Mitarbeiter daran arbeiten, dass die Entwickler das Spiel in den Zustand bringen wollen, indem es sein sollte, da er sowohl vor und anch dem DayOne-Patch gespielt hat.

Danach wurde Yoshida noch befragt, ob No Man’s Sky der PlayStation-Marke geschadet hätte. Hierzu sagte er: “Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel und ich bin erstaunt über die Verkaufszahlen, also bin ich nicht die richtige Person, die urteilen sollte, ob es der PlayStation Marke ‘geschadet’ hat. Ich persönlich denke das aber nicht. Wenn überhaupt, dann bin ich stolz darauf, dass die Leute No Man’s Sky sowohl auf der PS4 als auch dem PC spielen können.”

Quelle: Eurogamer, Bildquelle: Hello Games