Overwatch: Der Handel mit den Top-500 Rankings

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Während Blizzard Entertainmend mit Overwatch ein weiteres gutes Einkommen generiert, verdienen sich bereits einige der Spieler eine goldene Nase, indem sie Top-500 Platzierungen anbieten und verkaufen.

Wieso ist das lukrativ? Wer im Verlauf der laufenden Saison zumindest einmal kurz in die Top 500 kommt, erhält ein spezielles Icon, sowie ein animiertes Spray-Logo. Und für einige ist dies offenbar Anlass genug tief in die Tasche zu greifen.

Funktionieren tut das Ganze mit einem relativ einfachen Trick:
Ein Profispieler mit einem Skillrating von 75+ erwirbt einen frischen Account und verliert gezielt gewertete Spiele, sodass er auf ein Rating von ca. 40 fällt. Der Käufer hat im Idealfall bereits ein Rating von etwa 60 – melden die beiden Spieler sich nun als Team an, beträgt die durchschnittliche Stärke des Teams 50 und der scheinbar schwache Spieler (auch Smurf genannt) ist hierbei der Profi.

Nun folgt eine Einstufung des Teams als Außenseiter (“Underdog”), da rein rechnerisch die Chancen, zu gewinnen, niedriger sind. Gewinnt das Team aber dennoch, erhält es einen massiven Anstieg des Skillratings – und zwar in einem Maße, dass der Käufer nach nur wenigen Spielen bereits in die Top 500 kommt.

Sowohl die Nutzung als auch das Anbieten solcher Dienste entzieht sich eigentlich jedem sportlichen Ehrgefühl. Wie Blizzard auf diese, den Nutzungsbedingungen nicht entrepchende Verhaltensweise reagiert bleibt noch abzuwarten.

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Quellen: Gamestar
Bilder: Blizzard Entertainment